Überraschender Freispruch in Spatenstiel-Prozess

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Ein Justizbeamter trug am 13. Oktober zum Prozessauftakt im Landgericht in Bielefeld die Tatwaffe in den Sitzungssaal.

Bielefeld (dpa) - Im Prozess um einen tödlichen Streit im ostwestfälischen Löhne ist der 26-jährige Angeklagte überraschend freigesprochen worden. Es könne nicht festgestellt werden, wie genau der 49 Jahre alte Familienvater gestorben sei.

Außerdem habe der 26-Jährige aus Notwehr gehandelt, urteilten die Richter des Landgerichts Bielefeld am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft hatte sechseinhalb Jahre Haft gefordert. Selbst die Verteidigung hatte auf eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten plädiert.

Der 49-Jährige hatte seine Tochter zum Bahnhof gefahren und war anschließend von einer Gruppe betrunkener Männer daran gehindert worden, vom Parkplatz zu fahren. Daraufhin kam es zum Streit. Dem angeklagten Mann war vorgeworfen, unter Alkoholeinfluss mit einem Spatenstiel auf den 49-Jährigen eingeschlagen zu haben. - dpa

Quelle: wa.de

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