Verkehrsunfälle überschatten Wochenendbeginn

BIELEFELD/BLANKENHEIM/SCHERMBECK - Bei tragischen Verkehrsunfällen sind zum Beginn des Wochenendes in Nordrhein-Westfalen mehrere Menschen getötet worden. In Bielefeld wurde eine Frau von zwei Straßenbahnen überrollt und starb.

In Schermbeck (Kreis Wesel) übersah eine 18-jährige Fahranfängerin einen Mann beim Gassigehen und erfasste ihn mit ihrem Auto. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle. Drei minderjährige Jugendliche stürzten in Blankenheim mit ihrem Auto in einen Fluss, dabei wurde ein 13-jähriger Junge im Wasser eingeklemmt. Nach einer Rettungsaktion verstarb er wenig später.

Am frühen Freitagabend kam es zum ersten der tragischen Unfälle. Eine 37-jährige Frau aus Willebadessen wurde in Bielefeld von zwei Straßenbahnen überrollt und tödlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau zunächst von einer Bahn erfasst worden. Da der Unfall zunächst wohl nicht bemerkt worden sei, wurde die Frau wenig später von einer zweiten Bahn überrollt. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, blieb zunächst unklar.

In Schermbeck übersah am Freitagabend eine junge Fahranfängerin einen 60-Jährigen, der mit seinem Hund spazieren ging. Der Mann wurde von dem Wagen der 18-Jährigen erfasst und so schwer verletzt, dass er an der Unfallstelle starb. Die junge Frau kam mit einem Schock ins Krankenhaus.

Bei einem schrecklichen Autounfall kam am frühen Samstagmorgen auch ein 13-Jähriger Junge aus Blankenheim in der Eifel, nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz, ums Leben. Nach Polizeiangaben hatte sich das Auto mit einem 16-Jährigen am Steuer aus zunächst ungeklärter Ursache mehrmals überschlagen und war in der etwa eineinhalb Meter tiefen Ahr gelandet. Der 13-jährige wurde dabei von einem umgeknickten Baum unter Wasser eingeklemmt. Nachdem die Rettungskräfte den Jungen befreit hatten, starb er wenig später im Krankenhaus. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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