Tödliche Unfälle und Straßenbahn-Kollision

NRW - Am Freitag haben zwei Verkehrs- und ein Arbeitsunfall Tote und Verletzte gefordert. Außerdem gestand ein 54-Jähriger in Dortmund die Tötung seiner Ehefrau.

Tödlicher Unfall auf der A57: Bei einem Lastwagenunfall auf der A57 bei Moers ist ein 59 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Düren ums Leben gekommen. Er war zwischen der Anschlussstelle Moers-Kapellen und dem Autobahnkreuz Moers mit seinem Sattelzug gegen einen anderen Laster geprallt, der wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen stand.

Der Aufprall war so heftig, dass der Anhänger des stehenden Lasters über die Schutzplanke in die Böschung geschleudert wurde. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Die Unfallursache war zunächst unklar. Der 36 Jahre alte Fahrer des anderen Lasters kam mit einem Schock ins Krankenhaus.

Ehe-Drama in Dortmund: Ein 54 Jahre alter Mann hat gestanden, seine Ehefrau bei einem Streit erstochen zu haben. Er gab bei einer Vernehmung zu, die 53-Jährige mit einem Messer angegriffen und dabei tödlich verletzt zu haben. Ihre Leiche war am Mittwoch entdeckt worden. Zwischen den seit vier Jahren verheirateten Eheleuten sei es vorher bereits mehrfach zu verbalen Streitigkeiten gekommen, berichtete die Staatsanwaltschaft Dortmund.

Straßenbahnen kollidieren in Düsseldorf: Bei der Kollision zweier Straßenbahnen sind 14 Passagiere verletzt worden. Unter der Verletzten war auch ein Baby, wie die Feuerwehr berichtete. Sie brachte zehn Menschen ins Krankenhaus. Der Unfall habe erhebliche Verkehrsprobleme in der Innenstadt verursacht, teilte die Polizei mit.

Die Ursache der Kollision blieb zunächst unklar. Die Bahnen seien in unterschiedliche Richtungen unterwegs gewesen. Ein Straßenbahnzug sprang teilweise aus dem Gleis, Wagen verkeilten sich ineinander. Die Bergung und Räumung der Unfallstelle dauerte Stunden. Der Sachschaden war erheblich, die Feuerwehr bezifferte ihn nach ersten Schätzungen auf 200.000 Euro.

Arbeitsunfall - von Kran eingeklemmt: Bei einem Arbeitsunfall in Solingen hat ein 55-Jähriger aus Wuppertal tödliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei Wuppertal berichtete, war er bei Montagearbeiten in einer Werkshalle auf einer Plattform von einem Kran eingeklemmt worden. Er kam noch in ein Krankenhaus, wo er jedoch wenig später starb. Das Amt für Arbeitsschutz will nun ermitteln, wie es zu dem Unfall kommen konnte. - dpa

Quelle: wa.de

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