Tödliche Messer-Attacke gestanden

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Der Angeklagte betritt den Saal des Landgerichts Münster. Der Angeklagte soll im November 2013 aus Habgier einen Nachbarn erschlagen haben.

MÜNSTER - Ein 34-jähriger Mann aus Rheine hat vor dem Schwurgericht Münster eine tödliche Messerattacke auf seinen Nachbarn gestanden.

An den Auslöser für die Bluttat vom November 2013 könne er sich jedoch nicht mehr erinnern, sagte der Angeklagte am Montag zu Beginn des Prozesses in Münster.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem drogenabhängigen Mann Mord aus Habgier vor. Er habe dem Nachbarn Bargeld und dessen Hund wegnehmen wollen, heißt es in der Anklageschrift. Er soll auf sein Opfer mit einem Messer eingestochen und mit dem Stiel einer Axt eingeschlagen haben.

Die Leiche war fast zwei Wochen später gefunden worden, nachdem Nachbarn sich über Verwesungsgestank beklagt hatten.

Der 43-Jährige war innerhalb weniger Minuten verblutet, weil ihm die Kehle durchtrennt worden war.

Die Ermittler hatten den Angeklagten Wochen später in einer Kleingartenanlage im münsterländischen Rheine festgenommen.

Der Prozess soll bis Mitte August dauern. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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