Stahlkocher demonstieren bei ThyssenKrupp

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Stahlkocher demonstrieren bei ThyssenKrupp in Duisburg.

DUISBURG - Der Umbau des ThyssenKrupp-Konzerns läuft auf Hochtouren. Bei den Beschäftigten der Stahlsparte werden nun Befürchtungen laut, der Konzern könne sich von seinen Wurzeln trennen.

Mehrere tausend Stahlkocher haben am Mittwochmittag in Duisburg an einer Kundgebung für den Erhalt des Stahlgeschäfts im ThyssenKrupp-Konzern teilgenommen. Hintergrund der Aktion war nach Angaben des Betriebsrats unter anderem Befürchtungen über eine mögliche Abspaltung der Stahlsparte des Konzerns.

IG Metall-Chef Detlef Wetzel hat ein "klares Bekenntnis" von ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger zum Stahl gefordert. "Der Stahl gehört zu ThyssenKrupp wie die Hitze zum Hochofen. Beides trennen geht nicht - da kommt allenfalls Schrott bei raus", so Wetzel bei der Kundgebung in Duisburg."Unsere Mitglieder wollen klare Zusagen, keine Ausflüchte."

ThyssenKrupp-Stahl-Chef Andreas Goss wies darauf hin, dass das Unternehmen eine Marktkonsolidierung beim Stahl aktiv mitgestalten wolle. "Wir müssen beim Stahl unsere Hausaufgaben machen. Wir müssen unsere Kapitalkosten verdienen und weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Nur dann haben wir als Unternehmen eine langfristige Zukunft mit sicheren Arbeitsplätzen", so Goss. - dpa

Quelle: wa.de

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