Vier- und fünfstellige Beträge in bar bei Senioren abgeholt

Telefonbetrüger machen in Hamm und Hagen Beute

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Hamm/Hagen - Vierstellige Beute in Hamm, sogar im niedrigen fünfstelligen Bereich in Hagen: Erneut haben Telefonbetrüger in Westfalen Senioren übers Ohr gehauen. In Hamm gab eine Frau vor, Mitarbeiterin des Amtsgerichtes zu sein. In Hagen rief vermeintlich die Nichte an, die einen fingierten Notar an ihrer Seite hatte. Die Opfer fielen auf beide Varianten herein und händigten Bargeld aus. Ein weiterer Versuch in Hagen schlug fehl. Wir fassen die Fälle hier zusammen.

Telefonbetrug in Hamm: Eine Frau aus Rhynern (77) erhielt bereits am Mittwoch gegen 10 Uhr einen Anruf von einer Frau, die vorgab, Mitarbeiterin des Amtsgerichts Hamm zu sein. Sie forderte Bargeld in von der Polizei nicht konkreter benannter vierstelliger Höhe. "Gegen 15 Uhr erschien dann die angebliche Mitarbeiterin des Amtsgerichts und nahm das Bargeld in Empfang", so die Polizei Hamm.

Die Unbekannte sei etwa 1,70 Meter groß, 40 Jahre alt und schlank gewesen. Sie habe wie die Anruferin akzentfreies Deutsch gesprochen. Hinweise bearbeitet die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381/916-0. 

Telefonbetrug in Hagen: Am Donnerstag kam es gleich zu zwei Betrugsdelikten in der Volmestadt. Eine 84-Jährige in Hohenlimburg erhielt gegen 14.30 Uhr einen Anruf von der vermeintlichen Nichte, die laut Polizei vorgab, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden. 

"Ein angeblicher Notar bestätigte die Angaben am Telefon. Daraufhin ging die Hagenerin mit ihrem Ehemann (87) zur Bank und hob einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag ab. 

Der vermeintliche Notar erklärte in einem weiteren Anruf, dass er einen Mitarbeiter vorbeischicken wolle, um das Geld in Empfang zu nehmen. Wenig später erschien ein Mann vor dem Haus des Ehepaares, der sich als Mitarbeiter des Notars ausgab und das Geld mitnahm. Als die 84-Jährige ihre (echte) Nichte zurückrief, stellte sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelte", so die Polizei.

Wenige Stunden zuvor gegen 11 Uhr hatten es Betrüger bereits mit der gleichen Masche bei einer 87-Jährigen versucht. "Auch hier fragte eine vermeintliche Bekannte am Telefon nach Geld und Wertgegenständen. Da die Hagenerin jedoch alles verneinte, erschienen die Täter nie an der Wohnung ihres Opfers. In beiden Fällen ermittelt jetzt die Kriminalpolizei", so die Polizei. - eB

Quelle: wa.de

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