Messe in Dortmund

500 Tätowierer stechen zu - Das sind die Trends

DORTMUND - Tattoo-Stechen ist immer noch mit Schmerz verbunden. In Dortmund ist dafür die Auswahl immens groß. Anker und Rose sind zwar immer noch gefagt. Der Trend sieht aber anders aus.

 500 Tätowierer aus Europa und Übersee sind zur "18. internationalen Tattoo & Piercing Convention" vom 15. bis 17. Juni in Dortmund zusammengekommen. Auf einer Ausstellungsfläche von der Größe fast zweier Fußballfelder zeigen sie Trends und Evergreens der Branche. Die Veranstalter zählen Dortmund inzwischen zu den größten Tattoo-Messen weltweit. 2012 lockten noch 300 Tätowierer 30.000 Besucher an.

"Anker, Schwert und Rose sind noch immer gefragt, der Trend geht aber zu verschönerten Schriftzügen und zu realistischen Bildnissen", sagte Mitveranstalterin Carolin Stutzmann zum Auftakt. Frische Tattoos sind aber nicht alles.

Wem sein altes Stechmuster nicht mehr gefällt, hat zwei Möglichkeit zur Veränderung: Entweder er lässt es übertätowieren - hell auf dunkel ist dabei nur schwer möglich - oder er lässt es weglasern. Letzteres gelinge aber nicht immer so sauber wie gewünscht, meinte Stutzmann. Der Erfolg sei umso größer, je älter das Tattoo sei. Das liege an der Art der früher verwendeten Farben. Sie ließen sich einfacher entfernen. Lasern gibt es aber auf der Messe nicht.

Wer von vornherein auf ein kurzes Tattoo-Leben aus ist, sollte eher auf Aufkleber oder Bodypainting setzen. Eine andere Variante sind Biotattoos. So etwas gebe es auf der Messe aber nicht, sagte Stutzmann. Die Farbe gehe nicht so ohne weiteres von selbst vollständig wieder weg. - dpa

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare