Studie: NRW würde von Freihandel mit USA kräftig profitieren

GÜTERSLOH - Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen würde einer Studie zufolge besonders stark von einem Freihandelsabkommen der EU mit den USA profitieren.

In NRW könnten 21 000 Arbeitsplätze entstehen, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie des ifo-Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Die Verhandlungen von EU und USA sollen an diesem Montag in Brüssel fortgesetzt werden. Bei einem Erfolg würde die größte Freihandelszone der Welt mit gut 800 Millionen Einwohnern geschaffen.

Die Exporte aus NRW in die USA würden durch ein umfassendes Abkommen um 29 Prozent steigen, hieß es. Fast 90 Prozent dieser zusätzlichen Jobs entstünden für gering- und mittelqualifizierte Arbeitnehmer. Der Wert aller in Nordrhein-Westfalen zusätzlich hergestellten Güter stiege um 1,4 Milliarden Euro jährlich. Besonders stark in die USA exportieren aus Nordrhein-Westfalen die Maschinenbau-, Chemie- und Metallbetriebe.

Bundesweit würden durch das angestrebte Freihandelsabkommen 160 000 neue Arbeitsplätze entstehen, sagt die Studie. Von so einem Abkommen würden nahezu alle Branchen in sämtlichen Bundesländern profitieren, besonders der Mittelstand. Die Löhne würden demnach in Deutschland nahezu durchgängig wachsen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare