Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

Nordrhein-Westfalen in "keiner guten Verfassung"

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Arndt G. Kirchhoff forderte die Parteien auf, die künftige Wirtschaftspolitik zu einem zentralen Thema bei der Landtagswahl im Mai zu machen. 

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalen ist nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) "in keiner guten Verfassung".

Die wirtschaftliche Situation des Landes sei geprägt von einer über Jahre hinweg schwachen wirtschaftlichen Dynamik, einer höheren Arbeitslosigkeit als in jedem anderen westdeutschen Flächenland und dem mit Abstand höchsten Schuldenberg aller Bundesländer, fasste IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt am Donnerstag die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zusammen. 

In Auftrag gegeben hatte sie die Landesvereinigung der Unternehmerverbände NRW. Der Präsident des Unternehmerverbandes, Arndt Kirchhoff, forderte angesichts der Ergebnisse der Studie die Parteien auf, die künftige Wirtschaftspolitik zu einem zentralen Thema bei der Landtagswahl im Mai nächsten Jahres zu machen. 

Hier geht es zur Mitteilung und zum Gutachten

Es gebe einen massiven Handlungsdruck. Es gehe darum, ob Nordrhein-Westfalen langfristig Industrieland bleiben oder lieber Industriemuseum werden wolle. - dpa

Quelle: wa.de

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