Netzbetreiber fordern schnellere Umrüstung von Photovoltaik-Anlagen

DORTMUND - Die großen Stromnetznetzreiber in Deutschland haben erneut eine zügige Umrüstung von Photovoltaikanlagen angemahnt.

Wenn die Anlagen nicht auf neue Abschaltkriterien angepasst würden, seien die Übertragungsnetzbetreiber gesetzlich verpflichtet, die Vergütung für die Stromeinspeisung auszusetzen. Bislang hätten nur wenige Betreiber von Photovoltaikanlagen an der Umstellung mitgewirkt, teilten Amprion, 50Hertz, Tennet und TransnetBW am Freitag mit. Die Nachrüstung müsse je nach Größe der Anlage zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgt sein. Für größere Photovoltaikanlagen laufe die Frist zum 31. August aus.

Ließen die Anlagenbetreiber die ihnen vorgebene Frist beim Ausfüllen der Fragebögen verstreichen, werde bis zur abgeschlossenen Nachrüstung die Einspeisevergütung für Strom ausgesetzt, hieß es zur Begründung. Zu Problemen bei der Netzstabilität kann es kommen, wenn sich die Photovoltaikanlagen beim Erreichen einer kritischen Netzfrequenz gleichzeitig abschalten. Seit 2005 ist ein solches automatisches Abschalten vorgesehen. Dies soll künftig in einem gestuften Prozess erfolgen, um die Systemstabilität im Übertragungsnetz nicht zu gefährden. Ausgenommen von den Maßnahmen sind neue Anlagen, die ab Januar 2012 installiert wurden. - dpa

Quelle: wa.de

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