41 Baustellen in zwei Jahren

Interaktive Karte: Auf diesen Autobahnen wird gebaut

HAMM - 41 größere Baumaßnahmen erwarten die Autofahrer in den nächsten Jahren auf den Autobahnen in Westfalen. Das kündigte der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen auf der ersten Baustellen-Regionalkonferenz für Westfalen in Hamm an.

41 Baustellen hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für die kommenden zwei Jahre angekündigt. Besonders betroffen sein werden die A1, A2 und A45.

Bei den Baumaßnahmen handelt es sich um die großen Baustellen, die zumeist über mehrere Jahre laufen. 15 der beschriebenen Maßnahmen sind bereits im Bau, 14 werden im nächsten Jahr beginnen, zwölf Baubeginne sind für 2016 geplant.

"Durchschnittlich", so Mario Korte, Baustellenkoordinator bei Straßen.NRW, "wickeln wir parallel zehn Baustellen im westfälischen Autobahnnetz ab, die auch Beeinträchtigungen für die Autofahrer mit sich bringen können."

Die größte Maßnahmen finden nach Angaben von Korte auf der A1zwischen Lengerich und Lotte/Osnabrück  statt, auf der A2 zwischen Dortmund/Nordost und Kamen/Bergkamen sowie auf der A45 vom Westhofener Kreuz bis zur Landesgrenze mit Hessen.

Auf der A1 werden die drei großen Talbrücken Exterheide, Smanford und Habichtswald  komplett erneuert. Die Arbeiten laufen von 2015 bis 2018. Dazu kommen der Neubau der Dütebrücke  weiter nördlich im Verlauf der A1 sowie der Umbau des Autobahnkreuzes Lotte/Osnabrück.

Die A2  zwischen Dortmund/Nordost und Kamen/Bergkamen wird auf einer Länge von 9,5 Kilometern komplett saniert. Die Arbeiten beginnen im Frühjahr nächsten Jahres und dauern zwei Jahre.

Die A45 und ihre Brücken  werden in den nächsten Jahren saniert und ausgebaut. Die neue Lennetalbrücke bei Hagen  ist bereits im Bau, im Autobahnkreuz Olpe und an der Siegtalbrücke  stehen Verstärkungsmaßnahmen ab 2015 an, die Talbrücken Kattenohl und Brunsbecke sowie Rinsdorf und Ralsbach werden ab 2016 erneuert. Die Gesamtsumme der Investitionen der beschriebenen Maßnahmen beläuft sich auf 360 Millionen Euro.

Regionalkonferenzen für Rheinland und Ruhrgebiet

Die Regionalkonferenzen sollen das Baugeschehen transparenter machen und eine bessere Vorbereitung ermöglichen.

"Wir sind gut im Baustellenmanagement, aber wir können immer noch besser werden", formuliert Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer von Straßen.NRW, seine Zielrichtung. "Mit diesem Angebot der regionalen Konferenzen erweitern wir unser Angebot neben der neu geschaffenen Verkehrszentrale in Leverkusen um einen weiteren wichtigen Baustein", so Pudenz.

Die Baustellen-Regionalkonferenzen hatte Verkehrsminister Michael Groschek im Sommer angekündigt mit dem Ziel, frühzeitig und umfassend über die Pläne von Straßen.NRW vor Ort zu informieren und das Baugeschehen für alle transparenter zu machen. Ziel ist es, dass sich alle Beteiligten rechtzeitig auf die Baustellen einstellen können. Für das Rheinland und das Ruhrgebiet folgen in der kommenden Woche Informationsveranstaltungen in Krefeld und Bochum, jeweils am 6. November.

Aktuelle Infos im Internet

Im Internet von Straßen.NRW können Interessierte ebenfalls regelmäßig die Informationen zur Baustellenplanung abrufen: Aufgeteilt in mehrere Regionen sind unter strassen.nrw.de die Planungen zu finden und können als Karte ausgedruckt werden. Diese Information wird alle drei Monate angepasst. Damit wird das Angebot von Straßen.NRW im Netz ergänzt, das tagesaktuell über alle Groß- und Tagesbaustellen auf den 2200 Kilometer Autobahnen informiert.

Karte der oben genannten Baustellen

Hier finden Sie die Karte im Vollbild

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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