Urlaubsgefühle in NRW: Strandwetter lockt Menschen in die Freibäder

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NRW - Sonnen, Schwimmen, Bötchen fahren: In Freibädern und an den Badeseen verspricht das verlängerte Pfingstwochenende Urlaubsgefühle in ganz NRW: "Jetzt geht es endlich wieder los."

Plitsch, platsch, pickepacke voll: Wasser war am Samstag das Ausflusgsziel Nummer eins in Nordrhein-Westfalen. Teilweise gab es in den Freibädern und an den Badeseen kaum noch freie Plätze auf den Liegewiesen. "Da musste schon ein bisschen zusammen gerückt werden", sagte Diana Schmelcker, Gästebetreuerin am Ternscher See in Selm.

"Die Leute haben wieder Lust, alle sind gut drauf", findet sie. Der Renner im Seebad-Kiosk sind Pommes, Currywurst und Wassereis. Einige kaufen auch Sonnenmilch. "Bei vielen ist die Sonnenbrille eben wichtiger als die Creme", sagt Schmelcker. Dabei seien doch viele Menschen noch relativ käsig. Bei einer Wassertemperatur von 21 Grad kriegen die Schwimmer auch keinen Kälteschock.

Noch wärmer ist das Wasser im Freibad in Oelde bei Warendorf. Möglich macht das eine Biogasanlage, die das Becken beheizt. Vor einigen Jahren hatte die Stadt das Bad aus Kostengründen schließen wollen. Bürger taten sich daraufhin im Verein zusammen und retteten die Freizeitattraktion. Das Konzept ging auf.

An sonnigen Wochenendtagen kommen bis zu 1200 Besucher pro Tag ins Bad. "Jetzt geht es endlich wieder los", sagt Schwimmmeisterin Sandra Klaus. Aber auch sie findet, dass die Menschen zu wenig auf einen möglichen Sonnenbrand achten. "Da sollte man extrem aufpassen, gerade jetzt", sagte sie.

Im Wellenfreibad in Schmallenberg im Sauerland war am Samstag besonders der Fünf-Meter-Sprungturm beliebt. Kinder, Jugendliche und Familien stürzten sich in die künstlich produzierten Wellen und brutzelten in der Sauerland-Sonne. "Bei diesem Wetter, da merkt man den Ansturm", sagt Kassierin Birgit Krix. Die Wassertemperatur lag bei 23 bis 24 Grad.

Ein Publikummagnet war auch das Naturfreibad "Froschloch" in Dortmund. In diesem Freibad wird das Wasser ohne Zusätze chemischer Desinfektionsmittel gereinigt. Das Wasser tröpfelt dort lediglich durch ein Schicht Splitt. Die Besucher machten es sich auf dem Sand oder in den Strandkörben gemütlich und starteten feucht-fröhlich in die Pfingstferien.

Ähnlich voll war das Stadionbad in Köln-Müngersdorf. Während sich die Kinder auf dem Sand-Wasser-Spielplatz austobten, zog es die Jugendlichen in das separate Sprungbecken mit einem Zehn-Meter-Turm. "Es ist richtig voll, ich hab gerade richtig viel zu tun", sagte die Kassiererin. - lnw

Quelle: wa.de

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