Polizei fasst flüchtigen Psychiatrie-Gefangenen

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Nach einem Angriff auf das Pflegepersonal in einer Psychiatrie in Bedburg-Hau ist einem Strafgefangenen die Flucht gelungen.

[Update, 12.44 Uhr] Bedburg-Hau - Die Polizei hat einen aus einer Psychiatrie am Niederrhein geflohenen Strafgefangenen gefasst. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kleve am Samstag mit.

Der 35-Jährige war am Donnerstagabend nach einer Geiselnahme aus der geschlossenen Abteilung der Klinik in Bedburg-Hau geflohen. Laut Staatsanwaltschaft hatte er mit einem weiteren Insassen einen Pfleger zunächst als Geisel genommen und ihn schwer verletzt. Einzelheiten zur Festnahme wollte die Staatsanwaltschaft noch am Samstag mitteilen.

Die Strafgefangenen hatten den Pfleger nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft mit einer selbstgebauten, messerartigen Waffe bedroht und ihn in eine Küche gezwungen. Dort bewaffneten sie sich den Angaben zufolge mit weiteren Messern. Mit der Geisel schafften sie es auf den Hof und forderten den Pförtner auf, das Tor zu öffnen.

Weil dieser sich weigerte, verletzten die Männer den Pfleger mit mehreren Schnitten im Gesicht und schnitten ihm den Angaben zufolge einen Teil des Ohrläppchens ab. Als der Pförtner das Tor dennoch nicht öffnete, kletterte der 35-Jährige über die etwa vier Meter hohe Außenmauer des Geländes und floh. Sein Komplize scheiterte an der steilen Mauer, die mit Stacheldraht gesichert ist.

Quelle: wa.de

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