Wegen des starken Regens

Köln ergreift Schutzmaßnahmen gegen Rhein-Hochwasser

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[Update 13.39 Uhr] Köln - Die Stadt Köln wappnet sich gegen drohende Überflutungen durch das Hochwasser im Rhein. Im Stadtteil Rodenkirchen sollte am Mittwochnachmittag ein 4,70 Meter hohes Hubtor aus dem Boden hochgefahren werden, um das Wasser aus dem Stadtteil herauszuhalten. Ob auch im Bereich der Altstadt Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen werden müssen, werde sich im Laufe der Woche zeigen.

Bei anhaltendem starkem Regen könnte der Pegel am Montag über die für den Hochwasserschutz in der Altstadt wichtige Marke von 8,70 Metern steigen. "Für die nächsten Tage wird viel Niederschlag vorhergesagt", sagte eine Sprecherin der Hochwasserschutzzentrale. 

Am Mittwochmorgen zeigte der Pegel einen Wert von 6,38 Metern an - damit ist die Hochwassermarke I von 6,20 Metern überschritten, bei der Schiffe auf der 50 Kilometer langen Strecke zwischen Mondorf und Dormagen ihre Geschwindigkeit drosseln müssen. 

Bis zum Freitag könne der Pegel auf acht Meter steigen. Weiter gingen die offiziellen Prognosen des Hochwassermeldezentrums noch nicht. 

In Rodenkirchen bereiten Einsatzkräfte auch den Einsatz mobiler Schutzwände vor. Außerdem seien in der Stadt vier Hochwasserpumpwerke in Bereitschaft gesetzt worden, die sicherstellen sollen, dass sich Regenwasser auf den Straßen staut. 

Am Donnerstag soll über weitere Maßnahmen im rechtsrheinischen Porz-Zündorf entscheiden werden. Generell konzentrierten sich die Maßnahmen zunächst auf den Süden der von Köln.

Auch kleinere Flüsse könnten in den nächsten Tagen über die Ufer treten. Etwa an der Sieg und der Ruhr überschritten erste Pegel am Mittwoch den Wert der sogenannten Informationsstufe 1. Bei dieser Stufe können Wiesen und Felder überschwemmt werden, Häuser sind aber nicht in Gefahr. 

In Altena und Werdohl im Märkischen Kreis tritt die Lenne über die Ufer.

Kanalschiffer stoßen an Brücken: Auto nur noch Schrott

Falsch eingeschätzt haben zwei Schiffskapitäne auf dem Rhein-Herne-Kanal die Höhe ihre Pötte. In einem Fall krachte in Oberhausen ein Schiff mit einem auf dem Dach geparktem Auto vor eine Kanalbrücke. Laut Mitteilung der Polizei von Mittwoch gab es an dem Pkw einen Totalschaden. 

Ein paar Stunden zuvor war ein Schiffsführer mit seinem Steuerhaus in Duisburg vor eine Eisenbahnbrücke gestoßen. Den Schaden am Schiff schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Beide Vorfälle passierten bereits am Dienstag. Die Brücken blieben in beiden Fällen heile. - dpa

Quelle: wa.de

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