Städtetags-Vorstand zum Thema Flüchtlingsunterkünfte: "Sind am Ende mit unserem Latein"

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Die Städte hätten ihre Unterbringungs-Möglichkeiten weitgehend ausgereizt. Alle verfügbaren und brauchbaren Gebäude seien in der Nutzung, sagt Pit Clausen.

KÖLN - Bei der Suche nach Unterkünften für die vielen Flüchtlinge gibt es kaum noch Tabus. Auch über Turnhallen und Wohncontainer wird nachgedacht. Der Städtetag sagt ganz ehrlich: Wir können nicht zaubern.

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Containern ist für Städte in Nordrhein-Westfalen kein Tabu mehr. "Dass man Container vorübergehend aktiviert, halte ich inzwischen für denkbar", sagte der Vorstand des nordrhein-westfälischen Städtetags, Pit Clausen. Wenn die Städte nicht so schnell Gebäude herrichten könnten, wie Flüchtlinge ins Land kämen, dann müsse man möglicherweise auf solche Containerlösungen ausweichen.

Die Städte hätten ihre Unterbringungs-Möglichkeiten weitgehend ausgereizt. Alle verfügbaren und brauchbaren Gebäude seien in der Nutzung. "Wir tun, was wir können, aber zaubern können wir eben nicht", sagte Clausen. Über die Unterbringung in Turnhallen werde in seiner Stadt Bielefeld auch nachgedacht, sagte Clausen, der dort Oberbürgermeister ist. Aber auch das werde nur dann umgesetzt, wenn der Stadt gar nichts anderes mehr einfalle. - dpa

Quelle: wa.de

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