Städte bereiten Fanmeilen für Champions-League-Finale vor

DORTMUND - Drei Tage vor dem deutschen Endspiel der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Bayern München bereiten sich die Großstädte auf den Ansturm tausender Fans vor.

Besonders die Heimatstädte der beiden Finalisten fiebern der Partie am Samstag mit Spannung entgegen. Die Fanmeilen im Überblick:

DORTMUND erwartet bis zu 45 000 Menschen zum Public Viewing. Allein in den ausverkauften Westfalenhallen werden 18 000 vorwiegend schwarz-gelbe Fans das Endspiel der Königsklasse verfolgen. Wer keine Karte hat, muss auf Sonne hoffen, denn die weiteren Fanmeilen sind unter freiem Himmel, dafür aber kostenlos. Die mit 40 Quadratmetern größte Leinwand wird auf dem Friedensplatz stehen, kleinere Leinwände stehen an der Reinoldikirche und auf dem Hansaplatz. Bei einem Sieg für den BVB wird der Autokorso durch die Stadt ebenfalls übertragen.

In MÜNCHEN werden rund 45 000 Fans das Finale in der Allianz-Arena erleben. Der FC Bayern hat die Eintrittskarten verschenkt, das Spiel gegen den BVB wird auf zwei 100 Quadratmeter großen Monitoren übertragen. Weitere 30 000 Karten hat die Stadt für die Übertragung auf der Theresienwiese für 7 Euro pro Stück verkauft. Dort wird eine 80 Quadratmeter große Leinwand aufgestellt. Beide Veranstaltungen sind bis auf den letzten Platz ausgebucht. Fast alle Biergärten, Bars und Wirtshäuser zeigen das Finale am Samstag. Wenn der FCB den deutschen Vizemeister bezwingt, dürften Tausende zur Siegesparty auf die Feiermeile zwischen Siegestor und Münchner Freiheit strömen.

BERLIN empfängt Fußballbegeisterte wie schon zu Weltmeister- und Europameisterschaften auf der Fanmeile am Brandenburger Tor. Fünf Videoleinwände stehen auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor bereit und zeigen die Übertragung aus dem Londoner Wembleystadion. Bei schönem Wetter werden in der Hauptstadt mehrere tausend Menschen erwartet. Auch ein Musikprogramm ist für die Hauptstadt-Fanmeile geplant. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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