Hamm wird Standort für NRW-Flüchtlingsstelle

Die "Newscastle Barracks" in Hamm.

HAMM - Die Stadt Hamm wird Standort einer von vier geplanten Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes für die Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Das sagte Bernhard Nebe, Staatssekretär im NRW-Innenministerium, bei einer Pressekonferenz im Hammer Rathaus.

Ab Juli sollen in den ehemaligen "Newcastle Barracks" die ersten 350 Asylsuchenden einziehen, später sollen hier bis zu 800 Asylbewerber hier unterkommen. Geplant ist die Nutzung von drei ehemaligen Kasernengebäuden auf dem Gelände, die zunächst baulich instandgesetzt werden müssen. Für die Baukosten in Höhe von etwa acht Millionen Euro wird allein das Land NRW aufkommen, sagte Nebe.

Die Verweildauer in Hamm werde anfangs bei nur etwa 14 Tagen liegen. Mittelfristig, wenn alle vier neuen Einrichtungen zur Verfügung stehen, werde die Verweildauer zwischen mindestens sechs und höchstens 12 Wochen liegen, so Nebe.

Von Hamm aus werden die Asylbewerber nach dieser Zwischenstation zur dauerhaften Aufnahme an NRW-Kommunen weitergeleitet. Für sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der Zentralen Unterbringungseinrichtung werde das Land alleine aufkommen. - dfb

Lesen Sie den ganzen Artikel hier in unserem Hammer Ressort.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.