Stadion-Bombenleger wollte Geld erpressen

Stadion in Dortmund aus der Luft

DORTMUND ▪ Einen Tag nach dem Fund von Sprengsätzen in der Nähe des Dortmunder Westfalenstadions ist weiter unklar, wie gefährlich diese tatsächlich waren. Nach Angaben des BKA werden die Analyse-Ergebnisse erst nächste Woche vorliegen. Laut BKA-Präsident Jörg Ziercke wollte der bereits am Dienstag festgenommene 25-jährige Bombenleger aus Krefeld möglicherweise Behörden erpressen. Hinweise auf einen terroristischen oder islamistischen Hintergrund sehen die Behörden nicht.

„Er wollte ein gesichertes Leben danach, er wollte letztlich Geld von uns und die Chance habe ich ihm natürlich nicht gegeben“, hatte Ziercke am Donnerstagabend der ARD gesagt. Informationen, dass das BKA selbst Ziel der versuchten Erpressung gewesen sei, bestätigte eine BKA-Sprecherin nicht. Bereits 2010 soll der 25-Jährige versucht haben, die Drogeriekette „dm“ zu erpressen.

Die Polizei betonte erneut, dass das Spiel des BVB gegen Hannover heute wie geplant stattfindet. ▪ hd

Quelle: wa.de

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