Staatsschutz ermittelt

Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft in Ense-Bremen abgegeben

Auf das Flüchtlingsheim An der Windmühle in Bremen wurden mehrere Schüsse abgegeben. - Fotos: Stute

Bremen - Auf das Übergangsheim für Flüchtlinge Bremen, An der Windmühle, sind mehrere Schüsse abgegeben worden. Das teilte am Mittwoch die Gemeinde Ense mit. Die Polizei bestätigte den Angriff, der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Bewohner wurden nicht verletzt.

Wie die Gemeinde mitteilt, seien die Schüsse bereits am Dienstagvormittag vom Hausmeister entdeckt worden. Ein Projektil habe in einem Fensterrahmen eines Gemeinschaftsraums im Dachgeschoss gesteckt, mehrere andere seien in der Hauswand gefunden worden. Wann auf das Gebäude geschossen wurde, sei nicht bekannt. Die Schüsse selbst seien nicht gemeldet worden. Die 34 Asylbewerber, die im dem Gebäude untergebracht sind, hätten von dem Vorfall womöglich gar nichts mitbekommen. Eine besondere Betreuung der Flüchtlinge durch Sozialarbeiter sei deshalb nicht notwendig gewesen, hieß es von Seiten der Gemeinde.

Alois Langesberg, Fachbereichsleiter der Gemeinde, verurteilt die Attacke scharf. „Wir können das nicht hinnehmen.“ Deshalb habe man sofort Polizei und Staatsschutz eingeleitet. „Wir wissen nicht, ob es ein gezielter Angriff gegen Personen war“, so Langesberg. Man sehe aber bei der Gemeinde zurzeit keine Veranlassung, die Bewohner woanders unterzubringen.

Der Staatsschutz in Dortmund bestätigte den Vorfall auf Anfrage, gab zu den laufenden Ermittlungen aber noch keine weiteren Auskünfte.

Quelle: wa.de

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