Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt im SEK-Skandal Köln

+
Symbolbild

Aachen - Die Aachener Staatsanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem SEK-Skandal bei der Kölner Polizei.

Die Staatsanwaltschaft Aachen sei gebeten worden, die Ermittlungen wegen Mobbings, Nötigung und Körperverletzung im Amt und wegen Untreue zu übernehmen, sagte Oberstaatsanwältin Anja Drossé von der Generalstaatsanwaltschaft Köln der "Bild"-Zeitung am Dienstag.

Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche angekündigt, die Ermittlungen abgeben zu wollen, da sie mit einigen beschuldigten Polizisten im ständigen dienstlichen Kontakt stehe. "Die Akten sind heute eingegangen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aachen am Montag auf dpa-Anfrage.

Nach früheren Angaben gibt es gegen zehn Beamte einen Anfangsverdacht wegen Körperverletzung und Nötigung. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Mobbings und Misshandlung eines Anfängers bei einem der Kölner Spezialkommandos.

Wegen des Verdachts, von Angehörigen derselben Einheit sei ein Hubschrauber für spektakuläre Privatfotos benutzt worden, wird gegen fünf Beamte ermittelt. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.