Offenbar Drogen im Spiel

Spektakulärer Crash: Auto kracht in den Wald - zwei weitere schwere Unfälle in Hagen

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Spektakulärer Unfall in Hagen-Vorhalle! Ein Mercedes-Fahrer aus Dortmund fuhr dort die Serpentinen hoch, übersah offenbar die erste Kurve und raste ungebremst geradeaus ins Waldstück. Zwei Personen stiegen aus und flüchteten, aufmerksame Zeugen verständigten die Polizei. Das war aber nicht der einzige schwere Unfall in Hagen am Wochenende: Am Sonntagmittag gab es zwei weitere. Wir fassen die Vorkommnisse hier zusammen.

Hagen – Während der Unfallaufnahme am Freitagabend tauchte ein Mann (34) an der Unfallstelle auf, wollte aber zunächst keine Angaben zum Unfall machen.

Da sich Verdachtsmomente ergaben, dass der 34-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte, führten die Beamten vor Ort einen Drogentest durch. Dieser verlief positiv, weshalb der Mann eine Blutprobe auf der Wache abgeben musste. 

Währenddessen suchten Polizeihund Fridolin und weitere Streifenwagen nach der zweiten Person. Die eingeleitete Fahndung verlief allerdings ohne Erfolg. 

Während der aufwendigen Bergung des Fahrzeuges durch die Feuerwehr und einem Abschleppdienst war der Wolfskuhler Weg zeitweise komplett gesperrt. 

Das Fahrzeug wurde sichergestellt – die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zum flüchtigen machen können. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Zwei Schwerverletzte am Tücking in Hagen

Am Sonntag gegen 13.25 Uhr kam es auf der Tückingschulstraße am Tücking in Hagen zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall. Die 47-jährige Fahrerin eines Opel aus Hagen befuhr zunächst die Tückingschulstraße in Richtung Kapelle Zum guten Hirten. 

Kurz nach der Einmündung Detmolder Straße kam sie dann nach links von ihrem Fahrstreifen ab und kollidierte mit dem Opel eines entgegenkommenden 56-jährigen Hageners. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Personen so schwer verletzt, dass sie zunächst in Hagener Krankenhäuser eingeliefert werden mussten.

Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle weiträumig abgesperrt werden. Die beiden Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Die genauen Unfallumstände werden durch das Hagener Verkehrskommissariat ermittelt.

150 Schaulustige unter der Altenhagener Brücke

Am Sonntag gegen 14 Uhr kam es dann unter der Altenhagener Brücke zu einem dritten schweren Verkehrsunfall am Wochenende.

Nach ersten Ermittlungen befuhr der 45-jährige Fahrer eines VW Tiguan die Altenhagener Straße in Richtung Hauptbahnhof. Hierbei übersah er den vom Graf-von-Galen-Ring kommenden 45-jährigen Fahrer eines Mercedes, der nach links in Richtung Eckeseyer Straße abbog. In der Kreuzung kam es dann zur Kollision. 

Durch den Unfall wurden insgesamt drei Personen leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung Hagener Krankenhäusern zugeführt.

Ersten Schätzungen zu Folge liegt der Sachschaden zwischen 35.000 und 40.000 Euro. 

Während der Unfallaufnahme musste der komplette Bereich der Altenhagener Brücke für den Verkehr gesperrt werden. Zum Unfallzeitpunkt war die Lichtzeichenanlage an der Unfallstelle außer Betrieb. 

Rund 150 Schaulustige befanden sich während der Unfallaufnahme an der Unfallstelle, die polizeilichen Maßnahmen wurden dadurch jedoch nicht gestört. Das Verkehrs-kommissariat muss nun den genauen Unfallhergang ermitteln. - eB

Quelle: wa.de

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