Maschinen gehen nach China: Spektakulärer Ausbau in altem Bergwerk

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Ein Mitarbeiter der RAG steht in Gelsenkirchen vor einem 18 Tonnen schweren Sieb aus der Kohlewäsche des Bergwerks Lippe. Aus dem stillgelegten Bergwerk werden 21 Maschinen ausgebaut und nach China abtransportiert

GELSENKIRCHEN - Im Ruhrgebiet geht die Zeit der Zechen zu Ende. Doch die alten Maschinen sind weiter begehrt. In einer aufwendigen Aktion werden jetzt Teile der Kohleaufbereitung des ehemaligen Bergwerks Lippe ausgebaut - sie gehen nach China.

Am ehemaligen Bergwerk Lippe in Gelsenkirchen werden am Donnerstag in einer aufwendigen Aktion Anlagenteile ausgebaut. Insgesamt sollen 21 Maschinen aus der Kohleaufbereitung an ein chinesisches Unternehmen verkauft werden, wie der Zechenbetreiber RAG mitteilte. Ein 300-Tonnen-Kran hebt die Teile über das Dach aus dem 50 Meter hohen Aufbereitungs-Gebäude.

Ein Kran hebt ein 18 Tonnen schweres Sieb aus der Kohlewäsche des Bergwerks Lippe.

Immer wenn in deutschen Steinkohlebergwerken die letzte Schicht gefahren wurde, ist die RAG-Tochter Mining Solutions für die weltweite Vermarktung der nicht mehr benötigten Anlagen zuständig. In China, dem größten Bergbaumarkt der Welt, sind die Maschinen "made in Germany" immer noch begehrt. - dpa

Quelle: wa.de

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