Silvester feiern: Infos rund um den Jahreswechsel

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Feuerwerk der Klasse II darf nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgefeuert werden.

Westfalen - Silvester-Dress bereitgelegt, Sekt zum Anstoßen gekauft und auch an das Bleigieß-Set gedacht: Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen und der Silvesterparty steht nichts im Wege. Fehlen nur noch die Böller, um bunt und laut ins Neue Jahr zu knallen. Aber wann bekommt man sie? Könnte man zur Not auch noch kurzfristig Knabberzeug einkaufen? Und was muss man beim Knallen beachten? Hier gibt es die Infos rund um den Jahreswechsel!

Feuerwerk – Was ist erlaubt?

Feuerwerkskörper der Klasse II dürfen immer an den letzten drei Werktagen eines Jahres an volljährige Personen verkauft werden. Das ist in diesem Jahr am 29., 30., und 31. Dezember. Feuerwerkskörper der Klasse I dürfen das ganze Jahr über verkauft und angezündet werden. Kinder müssen dabei älter als 12 Jahre alt sein.

Die speziellen Silvesterknaller - welche in der Regel übrigens laut Deutscher Presse-Agentur 80 bis 95 Prozent des gesamten Jahresumsatzes ausmachen – dürfen auch nur an Silvester und an Neujahr abgefeuert werden.

Ab 29. Dezember werden Silvesterknaller verkauft

Außerdem weist der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) aus Ratingen darauf hin, auf zertifiziertes und somit legales Feuerwerk zu achten. Hier geht es zum FAQ des Verbandes. Nach Schätzung des VPI wird in diesem Jahr der Umsatz wieder genauso so hoch liegen wie im Vorjahr, bei 133 Millionen Euro, wobei der Anteil der importierten Knaller nach Deutschland bei 75 Prozent liegt.

Öffnungszeiten der Geschäfte zum Jahreswechsel

Auch Sekt kann man an Silvester noch in den Geschäften kaufen. Allerdings sollte auf die geänderten Sonderöffnungszeiten der Läden geachtet werden.


Neben dem Feuerwerk kaufen kann man aber auch wie zuvor an Heiligabend auch noch an Silvester in den Geschäften einkaufen gehen. Anne Linnenbrügger-Schauer, Pressesprecherin des Handelsverband Nordrhein-Westfalen, betont zwar, dass Silvester "quasi ein 'normaler' Werktag" ist." Es gebe also keine gesetzlich vorgeschriebene Sonderregelung, Geschäfte könnten eigentlich bis 22 Uhr öffnen. "Die meisten Läden schließen aber vorher, da können wir den Kunden dann nur raten auf die frühzeitig ausgehängten Sonderöffnungszeiten zu achten", rät die Pressesprecherin.

An Neujahr, dieses Jahr ohnehin ein Sonntag, bleiben die Geschäfte geschlossen.

Bäckereien dürfen an Neujahr fünf Stunden Brötchen verkaufen.

Brötchen kann man an Neujahr meist - wie an anderen Feiertagen oder Sonntagen auch - in den Bäckereien bekommen. Diese dürfen fünf Stunden lang ihre Waren anbieten.

Quelle: wa.de

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