Sieben Verletzte nach zwei Unfällen auf der A2

DORTMUND - Zu zwei Verkehrsunfällen mit insgesamt einem Schwerverletzten, sechs Leichtverletzten, einer Gesamtsachschadenshöhe von rund 31.000 Euro und einer Staulänge von fast 10 Kilometern kam es am Samstagmittag auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover, meldet die Polizei.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 12.40 Uhr in der Nähe von Beckum. Hier befuhr der Unfallverursacher, ein 24-Jähriger aus Emmerthal, mit seinem Pkw Toyota die rechte von drei Fahrspuren. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah er einen vorausfahrenden Pkw. Um ein Zusammenstoß zu verhindern bremste der 24-Jährige sein Fahrzeug ab, lenkte sein Fahrzeug nach links und geriet gegen die Mittelschutzplanke. Von dort prallte er zurück auf den linken und mittleren Fahrstreifen und kam quer zu Fahrbahn zum Stehen.

Eine 36-jährige Frau aus Bielefeld näherte sich mit ihrem Pkw Nissan von hinten auf dem mittleren Fahrstreifen. Trotz einer sofortigen Bremsung konnte sie einen Zusammenstoß mit dem Toyota nicht mehr verhindern. Zwei weitere nachfolgende Fahrzeuge wurden durch Trümmerteile leicht beschädigt. Der Unfallverursacher wurde schwer und die Frau leicht verletzt. Der 36-Jährige verblieb stationär im Krankenhaus, es besteht keine Lebensgefahr. Das auf der Rücksitzbank gesicherte Kleinkind der Frau hatte einen Schutzengel und blieb unverletzt. Aufgrund des Unfalls staute sich der Verkehr auf zunächst rund drei Kilometern Länge.

Am Stauende wenig später zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Audi-Fahrer aus Mendig befand sich auf dem mittleren Fahrstreifen, nahm das Stauende zu spät wahr, und fuhr auf den Mercedes eines 44-Jährigen aus Kamen auf. Der Mercedes wurde auf den Seat einer 33-Jährigen aus Braunschweig aufgeschoben. Der Unfallverursacher beschädigte noch einen VW-Transporter eines 33-Jährigen aus Fredersdorf. Der Audifahrer, der Führer des Mercedes sowie seine 44-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Das gilt ebenso für zwei weitere 25- und 47-jährige Fahrzeuginsassen im Seat. Alle Personen konnten nach ambulanter Behandlung die Krankenhäuser wieder verlassen, in die sie mit Rettungsfahrzeugen eingeliefert worden waren.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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