Seniorin auf dem Friedhof beobachtet und gezielt beraubt

DORTMUND - Dass es an Friedhöfen "Automarder" gibt, die blitzschnell Scheiben einschlagen und Taschen mit vermeintlichen Wertgegenständen entweden, ist bekannt. Dass aber ganz gezielt betagte Fußgänger nach einem Friedhofsbesuch überfallen und beraubt werden, ist eine neue traurige Entwicklung.

Eine 84-jährige Frau wurde am Dienstag gegen 15.30 Uhr Opfer eines unbekannten Räubers. Die Tat ereignete sich in Dortmund-Lütgendortmund in unmittelbarer Nähe des dortigen Friedhofs.

Der Täter erbeutete einen Anhänger mit einem Schmuckstein, als er der Seniorin eine Goldkette vom Hals riss. Glücklicherweise blieb die Frau unverletzt.

Nach Angaben der Geschädigten fiel ihr und ihrem Lebensgefährten der Unbekannte bereits auf dem Friedhofsgelände auf, als dieser offensichtlich ziellos auf den Wegen zwischen den Grabstellen umherging und die Friedhofsbesucher zu beobachten schien.

Als die 84-Jährige kurze Zeit später das Friedhofsgelände verließ, folgte ihr der Mann. Dann überholte der Täter die Seniorin, versperrte ihr den Weg und riss ihr die Kette vom Hals. Anschließend flüchte er in unbekannte Richtung. - eB

Quelle: wa.de

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