An seinem Geburtstag: Mann aus Oelde bei Unfall lebensgefährlich verletzt

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Herzebrock-Clarholz - An seinem 37. Geburtstag wurde ein Oelder Autofahrer am Mittwoch bei einem schweren Unfall auf der Möhler Strraße lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr benötigte allein mehr als zwei Stunden, um den Mann aus dem Wack zu befreien.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei, so der Einsatzleiter vor Ort, war der Oelder gegen 15.10 Uhr mit seinem schwarzen Mercedes CLS in Richtung Herzebrock unterwegs. In einer abschließenden Rechtskurve einer langgezogenen S-Kurve geriet er den Ermittlungen zufolge auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einer MAN-Zugmaschine zusammenstieß. 

Der Lkw war nach dem Zusammenprall durch den Fahrer nicht mehr lenkbar und geriet über die Fahrspur Richtung Herzebrock in den angrenzenden Graben. Dabei begrub er den Mercedes unter sich, der auf dem Dach liegen blieb. Bei einer ersten Untersuchung durch den aus Rheda-Wiedenbrück herbeigeeilten Notarzt stellte sich heraus, dass sich der Mann insbesondere unterhalb des Bauches erhebliche Knochenbrüche zugezogen hatte. Er entschied sich daher, für einen schnellen Transport in eine geeignete Spezialklinik den Rettungshubschrauber Christoph 13 nachzuordern. 

Die Mediziner stabilisierten im Rahmen der Möglichkeiten zunächst zusammen mit dem Rettungsdienstpersonal den Zustand des Eingeklemmten, ehe er von den etwa 30 Feuerwehrleuten der Löschzüge Möhler, Herzebrock und Clarholz befreit werden konnte. Die Feuerwehrleute mussten ihre Arbeiten zwischendurch immer mal wieder unterbrechen, damit der Schwerstverletzte medizinisch versorgt werden konnte. Die Feuerwehr setzte nach Angaben Toppmöllers alles ein, was ihnen für eine technische Rettung zur Verfügung steht. 

Oelder bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Die beiden Rettungssätze waren ebenso im Gebrauch wie Hydraulikstempel oder Seilwinden. Erst gegen 17.20 Uhr konnte der inzwischen narkotisierte Fahrer aus dem völlig zerstörten Wrack befreit werden, anschließend wurde er noch 30 Minuten im Rettungswagen behandelt und dann anschließend mit dem Hubschrauber in die Uniklinik Münster geflogen. Die Polizei sperrte die Möhler Straße bis in die Abendstunden, für Übersichtsaufnahmen wurde noch die Drehleiter aus Rheda an die Unfallstelle gerufen. 

Der Mercedes sowie der Lkw wurden von der Polizei für weitere Untersuchungen sichergestellt, der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

Von Andreas Eickhoff

Quelle: wa.de

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