Hohe Summe bei Volkshochschulen NRW veruntreut

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DÜSSELDORF - Eine Buchhalterin soll beim Landesverband der Volkshochschulen eine sechsstellige Summe unterschlagen haben. Wie der Verband am Montag in Düsseldorf berichtete, wurde ihr fristlos gekündigt und eine Strafanzeige wegen Verdachts der Untreue gestellt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Wie Verbandsdirektor Reiner Hammelrath auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa berichtete, hatte er im vergangenen Monat eine Sonderprüfung veranlasst, nachdem Ungereimtheiten bei den Buchungen aufgefallen waren. Unklar ist, ob auch in den Vorjahren Geld abgezweigt wurde. Die Ergebnisse dieser Prüfungen liegen noch nicht vor.

Der Verband der Volkshochschulen finanziert sich zu einem großen Teil aus öffentlichen Geldern der Kommunen und des Landes. Die Kommunen sind Träger der 133 Volkshochschulen in NRW. Weitere Einnahmen stammen aus Zertifikatsprüfungen, denn der Landesverband ist zuständig für alle Sprachen- und IT-Prüfungen in NRW. Trotz der hohen Schadenssumme bleibe der Verband liquide, sagte Hammelrath.

"Wir sind entsetzt über den Vorgang und werden die Staatsanwaltschaft bei der Aufklärung des Sachverhalts durch eine Kommission des Vorstands aktiv unterstützen", teilte die Vorsitzende des Landesverbands, Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann, mit. - lnw

Quelle: wa.de

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