Schwerer Unfall auf der A 2: Ersthelfer leistet professionelle Hilfe und verschwindet

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Dortmund - Dieser Verkehrsunfall hätte wohl noch schlimmere Folgen gehabt, wenn ein unbekannter Ersthelfer nicht geistesgegenwärtig gehandelt hätte. 

Am Sonntagabend kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A 2. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.

Nach Polizeiangaben fuhr ein 18-Jähriger aus Waltrop gegen 20 Uhr mit seinem Mazda MX-5 auf der A 2 in Richtung Hannover. Dazu benutzte er den mittleren der drei Fahrstreifen. 

Zeugenaussagen zufolge beabsichtigte er zwischen den Anschlussstellen Dortmund-Mengede und Dortmund-Nordost - mittlerweile auf der rechten Fahrbahn fahrend - zwei Fahrzeuge zu überholen. 

Beim Wiedereinscheren brach er ohne erkennbare Gründe den Überholvorgang ab und schwenkte das Auto wieder zurück auf den mittleren Fahrstreifen.

Dort verlor der 18-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke und einem Schild. Im Bereich der Böschung kam das Auto schließlich zum Stehen.

Der Fahrer sowie seine 21-jährige Beifahrerin aus Dortmund wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die eingeklemmte Beifahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Mit Rettungswagen kamen die Verletzten ins Krankenhaus.

Unbekannter Helfer mit "hoch professioneller" Leistung

Nur der hoch professionellen Sicherung eines unbekannten Ersthelfers mit einem Spanngurt sei es nach Aussage der Polizei zu verdanken, dass das Fahrzeug vor Eintreffen der Feuerwehr nicht weiter die Böschung herabgerutscht ist. Weitere, schwere Verletzungen der Beifahrerin konnten somit verhindert werden.

Die eingesetzten Sicherungsmaterialien wurden von den Beamten sichergestellt und können von dem mutigen und geistesgegenwärtigen Helfer auf der Autobahnpolizeiwache Kamen abgeholt werden.

Am Ende konnte die Feuerwehr noch einen Hund unverletzt aus dem Auto retten.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 12.000 Euro.

Quelle: wa.de

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