Verkehrsbehinderungen auf der A1

Schwerer Lkw-Unfall: Riesen-Sachschaden und zwei Schwerverletzte

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Kamen/Unna - Ein schwerer Unfall mit mehreren Lkw auf der A1 zwischen Unna und Kamen brachte den Verkehr in Richtung Münster am Donnerstag teilweise zum Erliegen. Zwei Fahrer sind schwer verletzt. Der Sachschaden ist enorm.

Den ersten Zeugenaussagen zur Folge, verdichtete sich gegen 11.30 Uhr der Verkehr in Höhe der Unfallstelle und es kam zu einem Rückstau. In diesem Moment überholte der Fahrer eines Sattelzuges, ein 56-Jähriger aus Paderborn, mehrere andere LKW, die bereits schon fast zum Stillstand gekommen waren, über den mittleren Fahrstreifen.

Offenkundig wollte der Mann wieder auf den rechten Fahrstreifen einscheren und übersah dort den LKW-Zug (3,5 Tonnen mit Anhänger) eines 32-Jährigen aus Polen, der hier bereits fast zum Stillstand gekommen war. Die Wucht des Zusammenpralls drückte dessen Anhänger unter das Zugfahrzeug und schob beide zum Teil in Richtung mittlerer Fahrstreifen, sowie gegen den Sattelzug eines 54-Jährigen aus Belgien und den Sattelzug eines 48-Jährigen aus Ungarn.

Am Unfallort bot sich den Rettern ein schlimmes Bild. Ein Lkw mit Anhänger wurde auf wenige Meter Länge zusammengeschoben; die Führerhäuser der beteiligten Fahrzeuge waren teils abgerissen, Lkw-Teile hatten sich haushoch übereinander geschoben.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A1 - Fahrer schwer verletzt

Der 56-Jährige aus Paderborn und der 32-Jährige aus Polen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugwracks befreit werden und kamen mit Rettungshubschraubern zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Der 54-Jährige aus Belgien kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 170.000 Euro. Zeitweilig staute sich der Verkehr bis über 20 Kilometer zurück.

Polizei erwischt Gaffer auf der Gegenseite

Unnötige Randerscheinung: Die Polizei musste erneut circa 50 unbelehrbare Gaffer ablichten, die auf der Gegenseite in Richtung Köln ebenfalls für einen gefährlichen Rückstau sorgten. Das unverantwortliche Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer wird sich für diese in Form von Strafanzeigen wegen der Verletzung gegen den höchstpersönlichen Lebensbereich (§201a) und wegen der verbotenen Nutzung von Smartphones "auszahlen".

Sie erwartet mitunter ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro, ein Monat Fahrverbot und einen Punkt in Flensburg. - eB/vn24.de

Quelle: wa.de

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