Feuerwehr-Unimog nicht mehr fahrbereit

Auf dem Weg zu schwerem Unfall auf der A2: Rettungskräfte in enger Rettungsgasse in Unfälle verwickelt

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In der Rettungsgasse ereigneten sich insgesamt drei Unfälle. Ein Unimog der Feuerwehr war im Anschluss nicht mehr fahrbereit.

In dieser Rettungsgasse wurde es offenbar zu eng. Viel zu eng. Ein Rettungswagen und ein Rüstwagen der Feuerwehr wurden auf dem Weg zur Einsatzstelle auf der A2 in mehrere Unfälle verwickelt.

Bielefeld - Am Dienstagmorgen verunglückte ein 22-Jähriger auf der A2. Er war mit seinem Renault Master beim Fahrspur-Wechsel in einen langsamer fahrenden Lkw gefahren und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Die Rettungskräfte wurden um 6.18 Uhr alarmiert, Rettungsdienst und Feuerwehr machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Wenig später wurden die Einsatzfahrzeuge selbst in insgesamt drei Unfälle verwickelt.

Ein Rettungswagen und ein Rüstwagen der Feuerwehr waren durch die Rettungsgasse gefahren, die sich hinter dem schweren Verkehrsunfall gebildet hatte.

Der Rettungswagen kollidierte im Vorbeifahren mit einem anderen Auto, riss dabei den Außenspiegel seines Gegenübers ab. "Möglicherweise bemerkte die Besatzung des Rettungswagens nicht, dass der Autospiegel abbrach, denn sie setzten ihre Einsatzfahrt fort", erklärte die Autobahnpolizei, die die Ermittlungen zu diesem Unfall aufnahm.

Auch ein Unimog einer Freiwilligen Bielefelder Feuerwehr stieß in der Rettungsgasse seitlich gegen zwei Autos: An der linken Seite fuhr das Einsatzfahrzeug laut Angaben der Polizei gegen des 5er BMW eines 51-jährigen Autofahrers aus Garbsen. An dem BMW wurde die Heckscheibe beschädigt.

An der rechten Seite stieß der Rüstwagen gegen den Lkw-Zug eines 31-jährigen Fahrers aus Weißrussland. Dabei wurde ein Stück der Lkw-Plane beschädigt. 

Das Feuerwehrauto war nicht mehr fahrbereit, weil Betriebsstoffe auf die Fahrbahn liefen. 

Der Schwerverletzte Renault-Fahrer, zu dem die Einsatzkräfte geeilt waren, kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Feuerwehr und Autobahnmeisterei waren im Anschluss mit den Reinigungsarbeiten beschäftigt. Die Länge des Staus betrug etwa 11 Kilometer.

Quelle: wa.de

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