Dreijähriger schwebt in Lebensgefahr

Schwere Unfälle auf A1 und A2: Insgesamt drei Kinder schwer verletzt

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Schwerte/Bielefeld - Bei Unfällen auf der A1 bei Schwerte und der A2 bei Bielefeld sind am Samstag insgesamt drei Kinder schwer verletzt worden - ein dreijähriger Junge schwebt sogar in Lebensgefahr. Wir fassen die beiden tragischen Ereignisse hier zusammen.

Beim Unfall auf der A1 bei Schwerte südlich von Dortmund ist am Samstagvormittag ein dreijähriger Junge lebensgefährlich verletzt worden. Ein Autofahrer sei auf die linke Fahrspur gewechselt und habe das herannahende Fahrzeug der Familie nicht gesehen, sagte die Polizei am Samstag. 

Durch die Kollision wurde das Auto gegen die Mittelplanke und dann gegen eine Lärmschutzwand geschleudert. Während der Unfallverursacher unverletzt blieb, wurden die drei anderen Familienmitglieder mit leichten Verletzungen behandelt. Während der Bergungsarbeiten wurde die Autobahn vollständig gesperrt, es entstand ein zehn Kilometer langer Stau.

Beim Unfall auf der A2 bei Bielefeld sind am Samstagmorgen zwei Kinder schwer verletzt worden. Der 48-jährige Vater habe vermutlich wegen starken Regens und zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, berichtete die Polizei. 

Das Auto schleuderte gegen die Leitplanken und anschließend quer über die Autobahn zurück. Die 38-jährige Ehefrau wurde leicht verletzt. Die 9 und 11 Jahre alten Kinder wurden mit ihrer Mutter ins Krankenhaus gebracht. Der Vater blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 36.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und der Räumung der Unfallstelle musste die Autobahn für eine Dauer von ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr für weitere 30 Minuten auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Es entstand ein Stau von bis zu drei Kilometern Länge. - dpa/eB

Quelle: wa.de

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