Kran muss Führerhaus anheben

65-Jähriger tot: Silozug überschlägt sich auf der A2 bei Hamm - Polizei fotografiert Gaffer

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Der Lkw-Fahrer wurde eingeklemmt. Um ihn zu befreien, wurde ein Kran angefordert.

Hamm - Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 zwischen Hamm und Hamm-Uentrop: Ein 65-jähriger Mann aus Beckum ist dabei ums Leben gekommen. Die Autobahn war zwischenzeitlich voll gesperrt. Die Polizei notierte die Daten von Gaffern.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Hamm und Hamm-Uentrop hat sich am Montagabend ein Silo-Lkw überschlagen und ist auf dem Dach liegen geblieben. Ein 65-jähriger Mann aus Beckum ist dabei ums Leben gekommen.

Der Lkw-Fahrer wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Lange war unklar, ob er den schweren Unfall überlebt hat. Sein Führerhaus war so stark deformiert, dass es für die Retter zunächst keine Möglichkeit gab, an den Mann heranzukommen.

Um ihn aus seinem stark deformierten Führerhaus zu befreien, kam ein Kran zum Einsatz, der das Führerhaus anheben musste.

So soll der Unfall passiert sein

Ein 28-Jähriger aus Estland hatte laut Angaben der Polizei aufgrund einer Panne kurz vor dem Unfall mit seinem Sattelzug auf dem Seitenstreifen angehalten. 

Der 65-Jährige war gegen 17.20 Uhr mit seinem Silozug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen das Pannen-Fahrzeug, woraufhin sich der Silozug überschlug.

Silozug überschlägt sich: Schwerer Verkehrsunfall auf der A2 bei Hamm

Der 65-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der 28-Jährige kam mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Die Vollsperrung der A 2 dauerte bis etwa 20.25 Uhr an. Zu diesem Zeitpunkt konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. "Die Bergungsarbeiten dauern weiterhin an", erklärte die Polizei am späten Abend

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 350.000 Euro.

Polizei fotografiert Gaffer

Nachdem der Verkehr einspurig freigegeben werden konnte, eröffnete sich den Rettungskräften ein weiteres Problem: Gaffer. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer seien mit gezückten Handys an der Unfallstelle vorbeigefahren. Die Polizei hielt dies mit eigenen Kameras fest. Bereits in der Vergangenheit wurde diese Methode genutzt, um den Beschuldigten im Nachhinein Anzeigen per Post zukommen zu lassen.

Die Polizei fotografierte Gaffer.

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Quelle: wa.de

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