Schwerbehinderte als „Schwarzfahrer“ wider Willen

SOEST/DÜSSELDORF - Eine Kommunikationspanne zwischen Sozialbehörden und Deutscher Bahn hat dazu geführt, dass sich in den vergangenen Wochen Schwerbehinderte bei Fahrkartenkontrollen in Zügen als „Schwarzfahrer“ an den Pranger gestellt sahen. Weil teilweise Form und Aussehen der Freifahrt-Berechtigung für Schwerbehinderte geändert wurde, dies aber dem Personal der Eisenbahn unbekannt war, wurden die Ausweise von den Kontrolleuren nicht akzeptiert. Teilweise wurden die sogenannten „Beiblätter zum Schwerbeschädigtenausweis“ sogar als „Fälschung“ einfach eingezogen, wie ein Sprecher der Kreisverwaltung Soest bestätigte.

Man habe die Neuerung den verschiedenen Stellen der Deutschen Bahn (DB) offenbar nicht mitgeteilt, so ein DB-Sprecher. Dies legten erste Recherchen nahe. Insofern liege der Fehler nicht bei der DB. Die neue Form des Beiblatts für die Freifahrt wirkt auf den ersten Blick wie eine Farbkopie eines Beiblatts alter Machart. - LK

Quelle: wa.de

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