NRW-Landwirtschaftsministerin weiter unter Druck

"Schweine-Affäre": Schulze Föcking will nicht zurücktreten

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NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) beim Ortstermin in Rösrath.

Rösrath - Trotz der Vorwürfe zur Schweinemast im Betrieb ihrer Familie erwägt NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) keinen Rücktritt.

Bei einem Ortstermin in Rösrath antwortete die Ministerin am Dienstag auf Fragen dazu: "Sie sehen, ich stehe hier. Ich liebe meinen Job, ich bin gerne hier. Das ist meine Arbeit und die gehe ich auch mit vollem Herzen an."

In der vorletzten Woche waren bei "stern TV" Bilder vom Schweinemastbetrieb Schulze Föcking ausgestrahlt worden, die zum Teil stark verletzte Tiere mit angefressenen, entzündeten Schwänzen oder geschwollenen Gelenken in einem verdreckten Stall zeigen. Schulze Föcking war bis vor Kurzem Miteigentümerin des Betriebs.

Mehrere Tierschützer haben den Rücktritt von Schulze Föcking gefordert. Eine Tierschutz-Stiftung stellte vergangene Woche Strafanzeige gegen die Ministerin. Die Staatsanwaltschaft Münster prüft seitdem, ob ein Anfangsverdacht für einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt. - dpa

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- Zweifel an Tierhaltung: Stiftung zeigt NRW-Agrarministerin an 

Quelle: wa.de

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