Regeln in Nordrhein-Westfalen

Schulen in NRW: Bundes-Notbremse greift ab Montag - Gebauer klärt auf

Die Bundes-Notbremse kommt. Was heißt das für Schulen in NRW? Schulministerin Yvonne Gebauer klärt auf.

Hamm - Die Bundes-Notbremse kommt: Das neue Infektionsschutzgesetz wurde in Bundestag und Bundesrat verabschiedet - und hat auch Auswirkungen auf die Schulen in NRW. Welche - dazu äußert sich Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). (News zum Coronavirus)

LandNordrhein-Westfalen (NRW)
Einwohnerca. 17,9 Millionen
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Schulen in NRW: Bundes-Notbremse greift ab 26. April - Yvonne Gebauer klärt auf

Das neue Infektionsschutzgesetz mit der Bundes-Notbremse greift an Schulen in NRW bereits ab Montag (26. April). Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf klargestellt. „Das neue Bundesgesetz führt automatisch dazu, dass viele Kinder im Rahmen des Distanzunterrichts nicht in den Schulen, sondern wieder daheim lernen müssen.“

Bei einer Wocheninzidenz von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist Präsenzunterricht untersagt. Und zwar dann, wenn dieser Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet wurde. „Die Notbremse tritt dann am übernächsten Tag in Kraft“, erläuterte die NRW-Schulministerin.

Die 165er Kennziffer bezieht sich nicht auf einzelne Kommunen, sondern auf einen gesamten Kreis oder eine kreisfreie Stadt. Am Freitag (23. April) lagen 28 Kreise und kreisfreie Städte - mehr als die Hälfte in NRW - bereits über diesem Schwellenwert. Darunter waren auch die Millionenstadt Köln und die drittgrößte NRW-Stadt Dortmund.

Für alle jetzt schon betroffenen Kreise und kreisfreien Städte mit einer seit drei Tagen bestehenden Inzidenz von mindestens 165 bedeutet das schon ab dem kommenden Montag (26. April) eine Umstellung auf Distanzunterricht an den Schulen.

Schulen in NRW: Rückkehr zum Wechselmodell erst wieder bei Inzidenz unter 165

Eine Ausnahme gilt für Abschlussklassen und Förderschulen, erläuterte das Schulministerium. Alle Abschlussprüfungen - auch die am Freitag gerade angelaufenen Abiturprüfungen - könnten planmäßig im Präsenzbetrieb stattfinden. Zudem werde pädagogische Notbetreuung eingerichtet.

Fällt die Inzidenz wieder stabil unter 165 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche, so kehren die Schulen in NRW zum Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzlernen zurück - und das konkret „am ersten Montag nach der entsprechenden Feststellung“ durch das NRW-Gesundheitsministerium. Bisher hatte für die Schulen landesweit als Grenzwert eine Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gegolten.

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Rubriklistenbild: © Caroline Seidel/doa

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