Schulaufsicht bleibt nach islamfeindlicher Hetze von Lehrer hart

DORTMUND/ARNSBERG - Ein Dortmunder Politiklehrer darf nach islamfeindlichen Äußerungen trotz eines für ihn positiven Gerichtsurteils vorerst nicht an seine Schule zurück. Der Mann soll bei einer Demonstration der rechtsradikalen Partei Pro NRW eine Hetzrede gehalten haben.

Daraufhin wurde er suspendiert. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied am Mittwoch, das Verbot zur Führung der Dienstgeschäfte müsse aus formalen Gründen aufgehoben werden.

Die Bezirksregierung betonte am Donnerstag, gegenüber ausländer- und islamfeindlichen Äußerungen von Lehrkräften dürfe es keine Toleranz geben. Sie werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um das ausgesprochene Dienstverbot für den Gymnasiallehrer aufrechtzuerhalten. Er dürfe seine Dienstgeschäfte weiterhin nicht ausführen, bis das Urteil des Verwaltungsgerichts rechtskräftig sei. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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