Schützen und Wirte demonstrieren gegen Rauchverbot

DÜSSELDORF - Karnevalisten, Schützen und Wirte gehen in der Landeshauptstadt auf die Straße. Der seit dem 1. Mai geltende verschärfte Nichtraucherschutz in NRW eint die bunte Gruppe. Die Furcht geht um, dass das rauchende Publikum weg bleibt.

Raucher und Gastronomen machen mobil gegen den seit Anfang Mai verschärften Nichtraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Für den nächsten Samstag haben sich in Düsseldorf Wirte, Gäste, Schützen und Karnevalisten zu einem Protestzug angekündigt. Tausend Teilnehmer sind bei der Polizei angekündigt, die Veranstalter rechnen aber mit mehr Zulauf. Redner ist unter anderem der Präsident des Comitee Düsseldorfer Carneval, Josef Hinkel. Auch Kommunalpolitiker sowie ein Vertreter der Schützen wollen sprechen.

Die Organisatoren beklagen, dass das verschärfte Gesetz, mit dem das Rauchen in Gaststätten komplett verboten wurde, die Wirte zu Gehilfen der Ordnungsämter mache. Auf Schützenfesten müssten die Gäste gebeten werden, zum Bühnenprogramm ins Festzelt zurück zu kommen, da sich Raucher und Nichtraucher im zumeist Freien aufhielten.

Parallel sammeln Raucher Unterschriften für ein späteres Volksbegehren. Ziel ist, die Gesetzeslage vor dem 1. Mai wieder herzustellen. Bis zum 1. Mai waren in NRW Raucherkneipen erlaubt. 3000 Unterzeichner müssen für die Anmeldung eines Volksbegehrens zusammenkommen. - lnw

Quelle: wa.de

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