Neues Schuljahr beginnt

Hauptschulen bleiben "Sorgenkinder" in NRW

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Symbolfoto

DÜSSELDORF - Dass die Schülerzahlen sinken, ist hinlänglich bekannt. Spannend bleibt, wann diese Entwicklung endlich zu kleineren Klassen führt. Die Hauptschulen haben sie schon. Trotzdem ist hier die Quote der Sitzenbleiber am höchsten - bei steigender Tendenz.

Die sinkenden Schülerzahlen haben in Nordrhein-Westfalen noch nicht zu wesentlich kleineren Klassen geführt. Das geht aus neuen Daten hervor, die Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) am Freitag in Düsseldorf vorgelegt hat. Demnach besuchen, je nach Schulform, im Durchschnitt etwa 22 bis 28 Schüler eine Klasse.

Auffällig ist die Entwicklung an Hauptschulen: Obwohl hier in den vergangenen Jahren besonders viel investiert wurde und die Klassenfrequenz am günstigsten ist, ist ihre Quote an Sitzenbleibern gewachsen und jetzt doppelt so groß wie im Durchschnitt aller Schulformen. An den Hauptschulen blieben im vergangenen Schuljahr 5 Prozent der Kinder sitzen; im Durchschnitt waren es nur 2,4 Prozent. - lnw

Quelle: wa.de

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