Update zur Zoom Erlebniswelt

Obduktion vom Flusspferd-Baby durchgeführt: Darmentzündung

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Der kleine Flusspferd-Bulle, der erst am Sonntag geboren worden war, ist völlig überraschend gestorben.

Gelsenkirchen [Update, 3. Juni] - Erst die große Freude über den tierischen Nachwuchs, jetzt aber schon die noch größere Trauer: Das Flusspferdbaby, das erst am Sonntag in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zur Welt gekommen war, ist völlig überraschend gestorben. Das teilte der Tierpark am Dienstag über Facebook mit.

"Unser Flusspferdbaby, das am vergangenen Sonntag geboren wurde, ist soeben vollkommen unerwartet verstorben", hieß es am Dienstagmorgen. 

Und weiter: "Es war normal entwickelt und zeigte auch heute am frühen Morgen bei Dienstbeginn der Tierpfleger keinerlei Auffälligkeiten. Hinweise zur Todesursache soll die Obduktion bringen."

Nach Angaben einer Sprecherin handelte es sich bei dem Jungtier um einen Flusspferd-Bullen. "Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind tief bestürzt", so die Zoom Erlebniswelt.

Flusspferdbaby in der Zoom Erlebniswelt 

Seit Eröffnung der der "Erlebniswelt Afrika" im Jahr 2006 war das männliche Tier das erste Flusspferd-Baby, das in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickt hatte. Einen Namen hatte der Nachwuchs noch nicht bekommen. Für Mama Asita war es der erste Nachwuchs, Vater Ernie hatte bereits mehrere Kinder gezeugt.

So haben wir am Montag über den Nachwuchs berichtet

Viele Gäste hatten sich darauf gefreut, Mutter und Kind im Innenbereich der Dschungelhalle beobachten zu können. Jetzt haben sie auf Facebook ihre Trauer in zahlreichen Kommentaren zum Ausdruck gebracht.

Ergebnis Obduktion

Die Verantwortlichen der Zoom Erlebniswelt hatten eine Obduktion durchführen lassen, in einer Mitteilung vom Freitag, 3. Juni, heißt es: "Im Ergebnis zeigte sich, dass alle Organe normal entwickelt waren. Als Todesursache ist eine hochgradig akute Darmentzündung anzunehmen. Ob diese durch eine bakterielle oder virale Ursache hervorgerufen wurde, sollen weitere Laboruntersuchungen zeigen. Ein Jungtier ist aufgrund des noch nicht ausgebildeten Immunsystems für Infektionen sehr anfällig."

Die Mitarbeiter der Erlebniswelt zeigten sich sehr dankbar für die große Anteilnahme durch die Besucher.

So hatten sich die Gelsenkirchener gefreut:

Quelle: wa.de

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