Staus und Unfälle

Winter-Tief "Uli" lässt in NRW Berufsverkehr rutschen

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[UPDATE 12.30 Uhr] NRW - Tief "Uli" hat in der Nacht zum Montag den Winter nach NRW zurückgebracht. Erst wurde es kalt, dann fiel ordentlich Schnee. Lange Staus und viele Unfälle waren die Folge.

Schnee- und Eisglätte haben am Montag in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders betroffen waren Ost- und Südwestfalen. Auf der A1 bei Wuppertal staute sich der Verkehr zeitweise auf 20 Kilometern in beiden Richtungen. Auch auf der A45 bei Siegen und der A4 bei Overath gab es lange Staus. Dort waren querstehende Lastwagen der Grund, wie die Landesleitstelle der Polizei in Duisburg berichtete.

In der Eifel sorgte Tief "Uli" für bis zu 15 Zentimeter Schnee auf der Straße. "Starke Schneeverwehungen machten mancherorts ein Fortkommen unmöglich", teilte die Polizei Aachen mit. Es gab mehrere Unfälle. In Mützenich schleuderte am frühen Morgen ein 43-Jähriger auf glatter Straße mit seinem Wagen gegen einen Sattelzug. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam er in ein Krankenhaus.

Auch im Kreis Lippe waren am Morgen mehrere Straßen kaum passierbar. "Schwere Fahrzeuge kamen nicht mehr von der Stelle und blockierten so die Straßen bis weit in den Montagvormittag hinein", berichtete die Polizei. Es kam auch hier zu mehreren Unfällen. In Bielefeld rutschte ein Linienbus in einen Straßengraben und beschädigte einen Laternenmast. Verletzt wurde niemand.

Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für Dienstag vor Straßenglätte. "Einzelne Gewitter sind nicht ganz ausgeschlossen", hieß es. Dauerfrost gebe es aber nur in Lagen über 600 Metern. In den kommenden Tagen soll es winterlich bleiben, vor allem im Bergland. - dpa

Quelle: wa.de

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