Schneeleopard in Wuppertaler Zoo ausgebrochen - Tier betäubt

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Symbolbild: In Wuppertal konnte ein Schneeleopard aus seinem Gehege ausbrechen. 

Wuppertal - In Wuppertal war der Leopard los: Für eine halbe Stunde konnte Raubtier "Irbis" den Duft der Freiheit schnuppern, dann schickte ihn ein Betäubungspfeil in den Schlaf.

Ein Schneeleopard ist im Wuppertaler Zoo aus seinem Gehege entkommen, konnte aber kurze Zeit später betäubt werden. 

Etwa 1000 Besucher seien am Donnerstag in die Tierhäuser gebeten und die Eingänge gesperrt worden, sagte ein Sprecher des Zoos. Nach rund 30 Minuten habe eine Tierärztin den Leoparden mit einem Gewehr betäubt. Nach 45 Minuten sei der Leopard wieder in Gefangenschaft gewesen. 

Ursache des Zwischenfalls sei "menschliches Versagen". Eine Tür sei nicht ordnungsgemäß verschlossen worden. Der Vorgang werde nun intern aufgearbeitet. 

Leopard "Irbis" war allein in einem Gehege untergebracht - von seinem Weibchen und seinen Jungen getrennt. Dies sei üblich, weil sich die männlichen Tiere nicht um ihren Nachwuchs kümmern. 

Ein Zoomitarbeiter habe den Leopard beim Verlassen des Geheges beobachtet und sofort über Funk Alarm geschlagen. Der Alarmplan habe dann sehr gut funktioniert, hieß es. Der Leopard konnte von der Ärztin außerhalb des Besucherbereichs betäubt werden. Zoomitarbeiter hätten ihn bis dahin stets im Blick gehabt. 

Der Zoo baut derzeit eine neue Anlage für die Schneeleoparden. "Vielleicht können wir aus dem Vorfall noch etwas lernen und beim Bau berücksichtigen", sagte der Sprecher.

dpa/lnw

Quelle: wa.de

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