Schneeballschlacht mit Schiedsrichter

Die Schneeballschlacht in Winterberg ist mittlerweile international mit Teams aus den Niederlanden, der Schweiz, Griechenland, Irland und Belgien. ▪

WINTERBERG ▪ Helm und Skibrille sind Pflicht bei der Schneeballschlacht-Weltmeisterschaft in Winterberg. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt und Spaß macht. Am Wochenende wurde auf dem Marktplatz zum vierten Mal der Jux-Wettbewerb um den Schneeball-Champion ausgerufen. Dabei versuchten 24 Dreier-Teams, in den zwei mal drei Minuten dauernden Matches auf dem 50 Quadratmeter großen Wettkampf-Feld, möglichst viele Treffer beim Gegner zu landen: Jeder Treffer ein Zähler, im Zweifel entscheidet der Schiedsrichter. Von Jörg Taron

„Wir waren grottenschlecht“, sagt Micha Jacobs aus den Niederlanden. Zusammen mit zwei Kollegen war der Journalist angereist, um aus Teilnehmer-Sicht über die Jux-WM zu berichten. Bereits in der ersten Runde am Samstag wurden die Niederländer mit 26 zu 146 deklassiert. „Der Gegner war sauschwer und der Pulverschnee war auch sehr schwer zu formen“, begründete Jacobs die Niederlage. „Pulver zählt nicht“, sagt Susanne Schulten vom Organisatoren-Team. Es müssen schon Schneebälle sein, die den Gegner treffen. „Bierernst nimmt das hier keiner,“, sagt sie. Die Teams haben sich verkleidet und zum Teil sogar Fan-Truppen mitgebracht.

Der Fun-Wettbewerb ist die letzte Veranstaltung der Wintersaison in Winterberg. Mittlerweile beteiligen sich nicht nur Mannschaften aus der Region. Am Spielfeldrand standen gestern zunächst aber nicht so viele Zuschauer. Bei strahlendem Sonnenschein, 20 Zentimeter neuem Pulverschnee und blauem Himmel waren die lieber auf der Skipiste. ▪ dpa

Quelle: wa.de

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