Rettungshubschrauber fliegt sie in Spezialklinik

Schlimmer Unfall beim Ofen anzünden: Stichflamme - Frau erleidet schwere Verbrennungen

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Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt halfen der schwer verletzten Frau. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Als sie am Mittwochabend ihren Ofen anzünden wollte, erlitt eine Frau aus Altenrüthen schwerste Verbrennungen. Sie hatte Bio-Ethanol in die Glut gespritzt, eine Stichflamme verbrannte ihren Oberkörper.

Altenrüthen - Um 18.13 Uhr war der Notruf bei den Rettungskräften eingegangen: Eine Frau aus dem 500-Seelen-Dorf Altenrüthen, keine drei Kilometer von Rüthen entfernt, hatte in ihrem Haus versucht, das Feuer im Ofen wieder zu entfachen. Dafür nutzte sie Bio-Ethanol als Brandbeschleuniger - mit schlimmen Folgen.

Stichflamme schießt aus dem Ofen

Als sich die leichtentzündliche Flüssigkeit auf die übrig gebliebene Glut im Ofen ergoss, entstand eine Stichflamme, die umgehend aus dem Ofen schoss und die Frau traf. Sie erlitt schwerste Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Gesicht, an der Brust und an den Armen. 

Neben Rettungsdienst und Notarzt eilte auch die Feuerwehr Rüthen zur Straße "Im Bruch", wo sich das Drama abgespielt hatte. Die Feuerwehr traf zuerst ein und betreute die Schwerverletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Brandopfer in Spezialklinik geflogen

Der brachte sie zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Maria Hilf nach Warstein. Von dort aus wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen.

Die Feuerwehr kontrollierte, ob die Stichflamme auch kleine Brandnester in der Wohnung verursacht hatte. Laut Angaben der Polizei vom späten Mittwochabend war in der Wohnung jedoch kein Schaden entstanden.

Brandbeschleuniger haben im Ofen nichts zu suchen

Für Stefan Dünnebacke, Sprecher der Feuerwehr Rüthen, war der Vorfall vergleichbar mit "einem typischen Grillunfall, bei dem Spiritus benutzt wurde". Er mahnte, dass Brandbeschleuniger beim Anfeuern eines Ofens nichts zu suchen hätten. 

Schwere Verbrennungen erlitt auch ein Lippetaler in der vergangenen Woche. Bei einem Kellerbrand hatte er zunächst selbst versucht, die Flammen zu löschen.

Quelle: wa.de

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