Großbrände in Wuppertal und Bad Berleburg

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BAD BERLEBURG - Ein Feuer in Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) hat in der Nacht zu Sonntag zu großen Schäden an einem Bauernhof geführt. Der Dachstuhl des Wohnhauses und die angrenzende Scheune des Hofes im ländlichen Ortsteil Elsoff brannten komplett nieder.

Das berichtete die Feuerwehr in Bad Berleburg am Sonntag. Bei Eintreffen der Rettungskräfte habe das Anwesen schon in Flammen gestanden, hieß es weiter.

Vier Bewohner des Hauses mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizeiangaben entstand ein Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.

Das Bad Berleburger Kriminalkommissariat hat am Sonntagnachmittag einen der Tat dringend verdächtigen 17-jährigen Jugendlichen vorläufig festgenommen. Im Rahmen seiner Vernehmung bei der Kriminalpolizei hat er die nächtliche Brandstiftung gestanden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen wird der 17-Jährige am Ostermontag dem Haftrichter beim Amtsgericht Bad Berleburg vorgeführt.

Nur wenige Häuser weiter war bereits Mitte März eine Scheune in Flammen aufgegangen. Bei dem Feuer war nach damaligen Polizeiangaben auch ein angrenzendes Fachwerkhaus zerstört worden.

Auch damals ermittelte die Polizei wegen Brandstiftung gegen einen Tatverdächtigen aus dem Raum Berleburg. - dpa

Brand im Wuppertaler Mehrfamilienhaus

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal sind am frühen Ostersonntag 16 Menschen verletzt worden.

Eine Mutter und ihr vier Jahre altes Kind wurden mit schwerer Rauchvergiftung per Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Wiesbaden geflogen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. 14 weitere Menschen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt.

Aus bislang ungeklärter Ursache war das Feuer im Keller des achtgeschossigen Gebäudes ausgebrochen. Als die Retter eintrafen, war das Treppenhaus bereits völlig verraucht. Auf den Balkonen standen mehrere Bewohner und riefen laut um Hilfe, wie die Feuerwehr berichtete. 35 Menschen wurden über Leitern in Sicherheit gebracht.

Das Gebäude sei bis auf weiteres nicht bewohnbar, weil nach dem Feuer die Kohlenmonoxidkonzentration in den Wohnräumen zu hoch sei, so ein Sprecher der Polizei. Zudem seien sie stark verrußt. Die obdachlosen Menschen kamen in Notbetten unter. Wie es zu dem Brand kam, soll ein Sachverständiger klären. - dpa

Quelle: wa.de

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