Alleinunfall bei Lüdenscheid-Süd

3,5-Tonner umgekippt: Sauerlandlinie über Stunden gesperrt

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Notrufsäule mitgenommen: Der verunglückte 3,5-Tonner auf der A45.

[Update, 23.10 Uhr] Lüdenscheid - Auf der A45 in Richtung Norden ging am Donnerstagabend fast drei Stunden lang nichts. Der Grund: ein umgekippter 3,5-Tonner bei Lüdenscheid-Süd.

Nach Erkenntnissen der für diesen Teil der Sauerlandlinie zuständigen Polizei Dortmund handelte es sich um einen Alleinunfall in Höhe der Anschlussstelle Lüdenscheid-Süd. Dort wurde der Verkehr abgeleitet. Davor bildete sich ein langer Stau, der zwischenzeitlich bis fast nach Meinerzhagen reichte.

Die Abschlepp- und Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig. Erst etwa drei Stunden nach dem Unfall war die Autobahn gegen 23 Uhr wieder frei. Der Stau begann sich aufzulösen.

Der 77-jährige Fahrer des Mercedes-Sprinters mit Osnabrücker Kennzeichen hatte offenbar Glück. Er wurde nur leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 20 Uhr. Wie genau es dazu kam, war am späten Donnerstagabend noch nicht bekannt. Die Markierungen am Unfallort ließen aber darauf schließen, dass der Sprinter auf den Grünstreifen geraten war, dort die Leitplanke touchierte und zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Er kam in Höhe der Beschleunigungsspur auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen.

Die Abschlepparbeiten

Als die Feuerwehr-Kräfte aus Lüdenscheid (Hauptamtliche Wache und der Löschzug Homert) eintrafen, war der leichtverletzte Fahrer bereits aus dem Auto herausgekrabbelt. Die Besatzung eines Krankentransporters leistete Erste Hilfe. Dieser fuhr mit einer Kolonne von DRK-Fahrzeugen zufällig in Gegenrichtung vorbei und änderte seine Route sofort in Richtung Unfallstelle. Die restlichen DRK-Kräfte warteten solange, bis der Regelrettungsdienst übernahm.

Die Feuerwehr musste große Mengen Betriebsmittel abstreuen, da der Dieseltank des Unfallwagens aufgerissen war. Um die Entsorgung und Fahrbahnreinigung kümmerte sich Straßen.NRW, ebenso wie um die beschädigte Leitplanke. Die Feuerwehr wurde aber noch zur Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle benötigt.

Quelle: wa.de

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