260.000 Euro Sachschaden / Insassen zum Glück nicht mehr am oder im Fahrzeug

Sattelzug kracht auf abgestellten Pannen-Pkw - A44 musste voll gesperrt werden

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Dieser Unfall vor dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg hätte tragisch enden können! Auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund ist am frühen Donnerstagmorgen ein Sattelzug auf dem Standstreifen gegen einen wegen einer Panne liegen gebliebenen Audi geprallt. Beide Fahrzeuge durchbrachen die Leitplanke und krachten ein Böschung hinunter.

Lichtenau/Wünnenberg - Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt, die Insassen des Audi waren zuvor von der Autobahn abgeholt worden. Die Bergung des Sattelzugs dauerte bis in den Mittag.

Gegen 7.05 Uhr hatte ein 62-jähriger Lkw-Fahrer aus Moringen den rechten Fahrstreifen der A44 von der Anschlussstelle Lichtenau kommend in Richtung Dortmund befahren.

"Vor dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg kam er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Sattelzug nach rechts von dem Fahrstreifen ab, geriet auf den Standstreifen und stieß dort gegen einen mit einer Panne liegengebliebenen unbesetzten Audi. 

Der 40-Tonner schob den Audi durch die Leitplanke die Böschung hinunter und beide Fahrzeuge kamen im Graben zu Liegen. Der Fahrer der Daimler-Zugmaschine blieb unverletzt. Ein Abschleppunternehmen transportierte den Audi ab", so die Polizei.

Aktuell ist die A44 in Richtung Dortmund gesperrt. "Polizisten beginnen damit, die im Stau stehenden Fahrzeuge zurück zu führen. Die Bergung des ungeladenen Sattelzugs mittels eines Krans dauert derzeit an. Die Beseitigung ausgelaufene Betriebsstoffe steht noch aus", hieß es.

Der Sachschaden wird auf 260.000 Euro geschätzt.

Erst in der Nacht auf Sonntag war unweit bei Lichtenau ein Bus aus dem niedersächsischen Hameln umgekippt. - eB

So ist die aktuelle Verkehrslage vor Ort

Quelle: wa.de

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