Sanierung der Wuppertaler Schwebebahn dauert an

WUPPERTAL ▪ Die berühmte Wuppertaler Schwebebahn nimmt nach vier Monaten Zwangspause wieder Fahrt auf. Dem Betriebsbeginn gestern Morgen gingen am Wochenende umfangreiche Testfahrten und Messungen voraus.

Seit Mitte Dezember stand das Wahrzeichen der nordrhein-westfälischen Stadt wegen umfangreicher Reparaturarbeiten still. Um den historischen Teil des Gerüsts zu verstärken, wurden nach Angaben der Stadtwerke insgesamt 60 Tonnen Material verbaut – darunter mehr als 7000 Bolzen, Nieten und Schrauben.

Gut zwei Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet. Dennoch bleibt die Strecke unter anderem durch Tempolimits nur beschränkt befahrbar. Schon in den Sommer- und Herbstferien sowie an manchen Wochenenden sollen die Bahnen wegen weiterer Umbauten erneut im Depot bleiben. Die Schwebebahn befördert täglich rund 80 000 Menschen.

Die historische Bahn war Mitte Dezember wegen Sicherheitsmängeln stillgelegt worden. Die Stahlteile der Bahn sind zum Teil mehr als 100 Jahre alt. Der komplette Neubau der Strecke soll 2014 abgeschlossen sein. Bereits seit 1997 werden das Schwebebahn-Gerüst und die Bahnhöfe saniert. Die Gesamtkosten der Arbeiten betragen nach Angaben der Stadt 480 Millionen Euro. ▪ dpa

Quelle: wa.de

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