Säugling in Bonn ausgesetzt: Mutter gesteht

BONN - Vor dem Bonner Landgericht hat am Montag eine junge Frau gestanden, ihren neugeborenen Sohn ausgesetzt zu haben. Die 21 Jahre alte Angeklagte legte ein umfassendes Geständnis ab. Sie habe nicht gewagt, sich jemandem anzuvertrauen, sagte sie.

Mit dem Vater habe sie kein Kind haben wollen. Die Staatsanwaltschaft wirft der Sportstudentin versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.

Die 21-Jährige ist angeklagt, den Säugling Ende Juni vorigen Jahres in einem Rucksack in einem Gebüsch in Bonn abgelegt zu haben. Nur durch Zufall hörten drei junge Männer ein Wimmern und fanden den stark unterkühlten Jungen.

Er konnte in einem Krankenhaus gerettet werden und lebt heute bei Pflegeeltern. Für den Prozess sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll am 19. März fallen. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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