Rund 1500 Anträge auf Erstattung von Geld aus Kölner Blitzer-Panne

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Köln - Nach der Blitzer-Panne von Köln sind bei der Stadt bereits mehr als 1500 Anträge auf Rückerstattung zu Unrecht kassierter Verwarnungs- und Bußgelder eingegangen.

Das teilte die Verwaltung am Donnerstagnachmittag mit - das entsprechende Formular war am Morgen online gegangen. Demnach stammten nach erster Durchsicht nur etwa zehn Prozent der Anträge aus Köln, der Rest aus dem gesamten Bundesgebiet und auch aus dem Ausland. 

Ursache für die auch als Blitzer-Posse bekannt gewordene Panne war ein nicht richtig ausgeschildertes Tempolimit auf der A3 am Kreuz Heumar gewesen. Nach Angaben der Stadt sind insgesamt 453 597 Fahrzeuge zu Unrecht geblitzt worden. Eine Rückzahlung ist in allen bereits rechtskräftig abgeschlossenen und bezahlten Fällen möglich - diese Zahl beziffert die Stadt auf rund 284 000. 

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Die Höhe der vereinnahmten Gelder beläuft sich auf elf Millionen Euro. Der Fall hatte deutschlandweit Schlagzeilen gemacht - auch weil es ein großes Behörden-Hickhack gab, ob und wie man das Geld zurückzahlen kann. Der Kölner Stadtrat hatte am Dienstag dann einem "freiwilligen Ausgleichsprogramm" für die betroffenen Fahrer zugestimmt.

Quelle: wa.de

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