Urteil am 23. Dezember

Raubmord: Verteidiger für Freispruch des Mitangeklagten

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Bielefeld - Zum Abschluss des Prozesses um einen tödlichen Überfall im ostwestfälischen Rietberg hat die Verteidigung Freispruch für den Mitangeklagten gefordert.

Für den anderen Angeklagten verlangten die Anwälte in ihren Plädoyers am Donnerstag vor dem Landgericht Bielefeld eine Haftstrafe wegen schwerer räuberischer Erpressung mit schwerer Körperverletzung.

Bei der Länge der Freiheitsstrafe für den 47-Jährigen legten sich die Anwälte nicht fest. Laut Anklage sollen die beiden Männer im November 2015 zusammen mit einem bis heute flüchtigen Komplizen ein Brüderpaar auf einem abgelegenen Hof überfallen haben, um Geld zu erbeuten. Der ältere Bruder, ein 64-Jähriger, starb nach den Misshandlungen.

Der Staatsanwalt hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes für den 47 Jahre alten Angeklagten gefordert. Für den 49 Jahre alten Mitangeklagten, der das Fluchtauto gefahren haben soll, verlangte er 14 Jahre wegen versuchten Mordes durch Unterlassen. Das Urteil will das Gericht am 23. Dezember verkünden. - dpa

Quelle: wa.de

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